Bürger stellen Verkehrsfragen an die Politik

Bei unserer Podiumsdiskussion am 10. April stellten wir den sechs Vertretern der SPD, CDU, FDP, Die LINKE, Bündnis 90/Die Grünen und der FWG allgemeine Fragen zur Verkehrsentwicklung in Mönchengladbach.

Da auf Publikumsfragen nur eingeschränkt eingegangen werden konnte, ließen wir die eingesammelten Fragen im Anschluß von den teilnehmenden Parteien beantworten.

Die Fragen der Gladbacher Bürger beziehen sich größtenteils auf geplante (Bau)vorhaben bzw. aktuelle Verkehrsprobleme in Mönchengladbach. Während die Fragen bei der Podiumsdiskussion noch weitestgehend von allen Parteien gleich beantwortet wurden, läßt sich bei der unabhängigen Befragung feststellen, das es durchaus unterschiedliche Auffassungen zum Thema „Verkehr“ in den verschiedenen Parteien gibt.

Wir möchten dem interessierten Bürger hierdurch die Möglichkeit geben, sich ein Bild zu den verschiedenen Parteien zu machen und ihm somit eine Orientierung für die nächste Kommunalwahl geben.

Hier geht´s zu unserer Befragung

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5 Gedanken zu „Bürger stellen Verkehrsfragen an die Politik

  1. Es wird immer wieder die Haushaltslage angesprochen, man sollte mal als Rat hinterfragen wie der MIV subventioniert wird. Das ist zwar mühselig, aber den Politiker würden staunen. Im Schnitt lag die Subvention im Jahre 2000 bei ca 125€ für jeden Bürger einer Stadt.
    Zuzüglich versteckte Subventionen für MIV z.B.
    Dass das Grünflächenamt einer Großstadt über 3 Millionen Euro an Ausgaben hat, die dem Autoverkehr zuzurechnen sind
    Dass eine Stadt oft Stellplätze teuer mit mieten muß, wenn sie Verwaltungsgebäude anmietet? Die Kosten für die kleine Stadtbücherei in der Ortschaft einer Beispielkommune betragen 3000€ pro Jahr.
    Ein erheblicher Teil der Aufwendungen für städtische Bauhöfe dem MIV zuzuordnen ist.
    Das unter der Bezeichnung »Wirtschaftsförderung« der»Sonderinvestitionsprogramme« ggf. große Projekte in Millionenhöhe zur Förderung des MIV durchgeführt werden.
    In einer Beispielstadt subventionierte die Kommune den Bau von Parkplätzen der Firma »Duales System Deutschland« mit 55.000 €.
    Man sollte die Praxis überdenken, dass Nichtautofahrer die Stellplätze bei öffentlich geförderten Wohnungen und Einrichtungen über die Miete mitfinanzieren müssen?
    Zur Finanzierung von Infrastruktur- projekten für den Autoverkehr muß eine Stadt in der Regel hohe Kredite aufnehmen, die das kommunale Budget auf Jahre hinaus stark belasten.
    Bisher werden die Kapitalkosten dem MIV nicht zugeordnet. Soll es bei dieser versteckten Subvention bleiben?

  2. Kapitalkosten vs Subventionen @woodstock69?

    Parkraumbewirtschaftung nennt es sich, zahlt der Automobilist der Kommune. Somit einen Kapitalertrag erzielt und auch eine Quersubvention ins klamme Stadtsäckel. Steht sogar im HSK hier in MG.

    Wie hier in MG der ÖPNV kräftig an Quersubventionen rankommt, dabei ( Landesrecht ) sogar mit Verkehrsvorrang. Tja, für einen leeren Bus ohne Fahrgäste müssen eben 30 Automobilisten an der Ampel warten. Antimobilität pur.

    Kapitalkosten zuzuordnen, ihre Forderung, kann man ganz einfach so wir beide obige Beispiele nunmehr zusammenführen. Fast tagesaktuell übrigens!!

    Das sieht dann so aus ( externer Link ): http://www.ndr.de/unterhaltung/comedy/postillon206.html

    Gruss

  3. @nihil-est, was ein Buchstabe im letzten Satz ausmachen kann.

    Der letzte Satz sollte lauten:
    Soll es bei diesen versteckten Subventionen bleiben. Also alle von mir aufgeführten Positionen und dies sind ja auch nur Beispiele.
    ( externer Link )
    http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/artikel/versteckte-subventionen-fuer-autoverkehr/1002843/versteckte-subventionen-fuer-autoverkehr.html

    Sie schrieben:
    „Tja, für einen leeren Bus ohne Fahrgäste müssen eben 30 Automobilisten an der Ampel warten. Antimobilität pur.“
    Nun das zeigt ja, das die Autobesitzer sich besser in einen Bus setzen sollten, dann müßten sie ja nicht an der Ampel warten oder im Stau stehen.

    Diese Aktion verdeutlich mal, wie man Staus vermeiden könnte, unabhängig von der Stadt in der man lebt. ( externer Link )

  4. @woodstock69,

    keene Angst, ich bin doch auch nicht frei von Tippfehlern 😉

    Ich hoffe aber mein Link hat trotzdem gefallen! So “ verkehrt “ war der doch gar nicht – und lustig obendrein.

    Gruss

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