Busführung Hindenburgstraße

Vorschlag zur Busführung
auf der Hindenburgstraße
in Mönchengladbach
zwischen dem Europaplatz und dem Alten Markt.

Mit diesem Plan haben wir einen Vorschlag entwickelt,
mit dem wir den Busverkehr auf der Hindenburgstraße
von derzeit ca. 900 Bussen pro Tag
auf nur noch ca. 102 Busse pro Tag reduzieren.
Dann gibt es nur noch
ca. 6 Busse pro Stunde (17 Std. pro Tag gesamt),
ohne große Nachteile für die Kunden.
Busführung auf der Hindenburgstraße – Plan

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Nach dem Stadtradeln ist vor dem Stadtradeln

Das überparteiliche Bündnis „Verkehrswende MG“ zieht eine durchweg positive Bilanz
des ersten Stadtradelns, betont aber auch, dass es noch Luft nach oben gibt.
Deswegen regt das Bündnis an, schon jetzt in die Planung
für das Stadtradeln 2016 einzusteigen.

Gut 600 Aktive aus 44 Teams brachten es beim diesjährigen Wettbewerb
gemeinsam auf 112.000 geradelte Kilometer, obwohl das Wetter
im Aktionszeitraum September nicht immer einladend war.
In Anbetracht der kurzen Vorbereitungszeit war dieser späte Termin verständlich,
jedoch ist es in den Sommerferien schwierig viele Menschen zu mobilisieren.
Das Vereinsleben, ob im Sport, Brauchtum oder den vielen anderen Bereichen, ruht.
Viele Schulklassen finden nach den Ferien erst langsam
zu einer Gemeinschaft zusammen.
„Wenn das Stadtradeln 2016 vor die Sommerferien gelegt wird,
ist zum einen gutes Wetter wahrscheinlicher,
zum anderen haben Schulen und Vereine mehr Zeit, sich zu Teams zusammen zu finden.
Für viele könnte das Stadtradeln dann das Abschluss-Event
vor der Sommerpause werden“, meint die Verkehrswende,
„Gerade Kinder und Jugendliche fürs Rad zu begeistern wäre wichtig,
da diese dann gar nicht erst so stark auf das Auto fixiert werden
und so der Anteil der Radfahrenden langfristig ausgebaut werden kann.“

Ein weiteres Manko hat das Bündnis bei der Aktionswebseite festgestellt.
„Von älteren Menschen wurde an uns herangetragen, dass die Anmeldung
zu kompliziert war“, schildert das Bündnis
und kommt noch mit einem wohl sehr überraschenden Punkt:
„Wir haben auch Kontakt zu Sehbehinderten, die gerne auf das Fahrrad steigen,
z.B. als Mitfahrerin oder Mitfahrer auf einem Tandem.
Auch wenn dies nicht die größte Zielgruppe ist,
so sollte die Barrierefreiheit der Aktionswebseite trotzdem gewährleistet sein.“

Zum Abschluss betont die Verkehrswende noch mal den Erfolg des ersten Stadtradelns,
hofft aber auf eine frühzeitige Planung für das nächste Jahr,
um die Teilnehmerzahl weit über die 1000 zu bekommen.
„Dafür wäre es auch schön, wenn mehr Ratsmitglieder ein Zeichen setzen würden.
Nur 12 Aktive im Team Stadtrat sind zu wenig. Es würde ja schon reichen,
wenn die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger jeweils einmal in den drei Wochen
eine kleine Radtour machen oder wenigstens mal zum Brötchenholen fahren würden“,
endet das Bündnis.

Konzepte – eine Übersicht

Wir wollen nicht nur informieren und auf Missstände hinweisen,
sondern konstruktiv mitarbeiten.

Hierzu erarbeiten wir eigene Konzepte,
die wir Ihnen gerne an dieser Stelle vorstellen:

Unser Gesamtverkehrskonzept für Mönchengladbach

Weiterhin zusätzliche private Konzepte zur Verkehrswende:

Zum Bereich intelligenter Autoverkehr:

Bürgerantrag: Alternative zum LKW-Routenkonzept der Stadt Mönchengladbach
Gegenüberstellung der beiden LKW-Konzepte
Auswertung des LKW-Routenkonzeptes der Stadt Mönchengladbach

Unser Gesamtverkehrskonzept für Mönchengladbach

Nach einigen Monaten Arbeit und Abstimmung konnten wir nun gestern endlich unser erarbeitetes Gesamtverkehrskonzept an die Stadtverwaltung Mönchengladbach überreichen.

Unser Konzept wurde von Januar bis März der Öffentlichkeit vorgestellt und deren Feedback eingearbeitet. Es enthält vier Kapitel zum intelligenten Autoverkehr, Radverkehr, ÖPVN und Fußverkehr.

Es werden konkrete aber auch visionäre Vorschläge genannt. Gerade beim Thema „Intelligenter Autoverkehr“ muß man teilweise viel Vorstellungskraft haben, aber es hat ja auch 40 Jahre gedauert, unsere Stadt so zu bauen wie sie heute ist.

J. Mülders (links), D. Neuß (Mitte), D. Rheydt (rechts)

J. Mülders (links), D. Neuß (Mitte), D. Rheydt (rechts)

Die drei Köpfte unserer Arbeitsgruppen (J. Mülders – intelligenter Autoverkehr, D. Neuß – ÖPNV und Fußverkehr, D. Rheydt – Radverkehr) übergaben unser Gesamtverkehrskonzept an den Fachbereich 61 (Verkehrsplanung).

Herr Clages (Abt. Leiter FB 61) und Herr Knoch (Mobilitätsbeauftragter der Stadt MG) bedankten sich für die Arbeit und das Feedback der Bürger und gehen davon aus, aufschlussreiche Anregungen in unserem Konzept zu finden.

Ob diese dann in den neuen noch zu erstellenden Verkehrsentwicklungsplan (VEP) einfließen werden, wird die Zukunft zeigen.

Wir hatten niemals die Erwartung, das unser Konzept 1:1 von der Verwaltung übernommen wird. Vielmehr wollten wir einen ersten Schritt machen und den Input der Bürger für einen besseren Verkehr in unserer Stadt einsammeln.

Nun liegt ein Entwurf auf dem Tisch, an dem sich die Verwaltung orientieren kann.
Unser Gesamtverkehrskonzept finden Sie hier

 

 

Masterplan Nahmobilität

Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat am 25. Februar 2015 die Verwaltung beauftragt, einen Masterplan Nahmobilität zu erstellen. Den Ratsbeschluß finden Sie hier.

Dieser Masterplan beinhaltet die folgenden Punkte:

  • Erste Schritte zur Förderung des Radverkehrs
  • Fahrrad-Wegweisung
  • Rad und Fuß = Nahmobilität
  • Klimaschutz

Zur Förderung des Radverkehrs sollen innerhalb kürzester Zeit viel Einbahnstraßen in Gegenrichtung für den Radverkehr freigegeben werden (vorwiegend in Eicken / Gründerzeitviertel).

Masterplan Nahmobilität Deckblatt

Ausserdem wird die Rechtmäßigkeit der Benutzungspflicht geprüft und in einem späteren Schritt darauf reagiert (alternative Lösungen werden umgesetzt).

Zusätzlich wird die Markierung von Fahrradstreifen auf Hauptverkehrsstraßen geprüft
(z. B. Hohenzollernstraße / Theodor-Heuss-Straße). Aber auch Knotenpunkte, Lichtsignalanlagen und Sackgassen-Beschilderungen werden unter die Lupe genommen.

In einem weiteren Schritt wird die aktuelle Fahrrad-Wegweisung geprüft und neu geplant.
Die Planung eines umfangreichen Netzes beginnt erst nach Fertigstellung des Masterplans (voraussichtlich im Herbst 2016).

Es sollen aber nicht nur die Bedingungen für Fahrradfahrer verbessert werden, sondern auch für Fußgänger, Inliner-, Kickboard-, Segway- und Pedelec-Nutzer.

Nahmobilität ist klimafreundliche Mobilität uns soll zum Klimaschutz beitragen.

Zwischenzeitlich wurde eine Arbeitsgruppe Nahmobilität gegründet, zu der die Stadtverwaltung alle 8-12 Wochen verschiedene Interessengruppen wie Pro Bahn, VCD, ADFC, 200 Tage Fahrradstadt und Transition Town einlädt. Die nicht öffentliche Arbeitsgruppe hat bereits zwei Mal getagt. Hier werden Themen besprochen, die die Nahmobilität beeinträchtigen und es wird zusammen mit den entsprechenden Behörden der Verwaltung nach Lösungen gesucht (z. B. Bettelampeln, Drängelgitter). Unser Aktionsbündnis ist durch die genannten Organisationen in diesem Gremium vertreten und wird versuchen, unserer Interessen dort so gut wie möglich durchzusetzen.

Lärmaktionsplans (2. Stufe) liegt öffentlich aus

Der Entwurf für die zweite Stufe des Lärmaktionsplans liegt vom 27.4.2015 bis zum 25.5.2015 im Rathaus Rheydt (Eingang G, 2. Obergeschoss im Fachbereich Stadtentwicklung und Planung vor dem Raum 2026a) aus. Hier können Bürger montags bis freitags von 9.30 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 17 Uhr Einsicht erhalten und schriftlich Stellungnahme beziehen.

40 km Fliethstraße

Dieser Plan sieht weitreichende Änderungen im Mönchengladbacher Straßenverkehr vor, so dass sich ein Blick in den Plan lohnt. Mit dem Lärmaktionsplan kommt die Stadt einer EU-Richtlinie nach, die vorsieht, dass alle Städte mit mehr als 250.000 Einwohnern vor allem Anwohner von verkehrsreichen Straßen vor Lärm zu schützen.

Der Entwurf für die zweite Stufe des Lärmaktionsplans können Sie hier einsehen.
Sie können Ihre Stellungnahme auch über ein Internetformular abgegeben und können sich somit den Weg ins Rathaus sparen.

Wie geht es weiter?
Anschließend werden die Rückläufe aus den städtischen Gremien, der Bürger und der Träger öffentlicher Belange durch die Verwaltung und die Fachplaner aufgenommen, ausgewertet und in den Entwurf des Lärmaktionsplans eingearbeitet. Die Auswertungen der Anregungen der Bürger werden anschließend wiederum 4 Wochen öffentlich ausgelegt und es besteht wiederum die Möglichkeit sich hierzu schriftlich zu äußern.

Abschließend soll die 2. Stufe des Lärmaktionsplans nach Anhörung der Bezirksvertretungen und nach Empfehlungen des Planungs- und Bauausschusses, des Ausschusses für Finanzen und Beteiligungen und das Hauptausschusses durch den Rat beschlossen werden.

Hindenburgstaße – Ergebnisse der Fahrgastbefragung /-zählung liegen vor

Mehrmals haben wir in der Vergangenheit über den ÖPNV auf der Hindenburgstraße berichtet. Unseren Standpunkt hierzu können Sie hier nachlesen.

Eine abschließende Meinung können wir uns erst bilden, sobald die Ergebnisse der Fahrgastbefragung /-zählung vorliegen. Diese wichtigen Fakten werden unbedingt benötigt, um eine sachlich neutrale Meinung zu bilden.

Nun ist es endlich so weit. Am Dienstag, den 14.4.2015 wird der Sachstandsbericht zum Busverkehr auf der Hindenburgstraße dem Planungs- und Bauausschuss bzw. der BV Nord vorgestellt.

Hindenburgstraße April 2015

Die Präsentation mit interessanten Zahlen und Zwischenergebnissen wurde bereits veröffentlicht und kann hier nachgelesen werden.

In den nächsten Monaten kann auf Grundlage dieser Auswertung eine politische Entscheidung getroffen werden. Solange bleibt es weiter spannend …