Unsere Alternative zum LKW–Routennetz der Stadt Mönchengladbach

Diesem Konzept liegt das LKW-Routennetz der Stadt Mönchengladbach zu Grunde.

Wir haben das Konzept und den Auftrag der Stadt Mönchengladbach analysiert. Aufgrund dessen haben wir eine Alternative erstellt. Es wurde dabei versucht alle Industriegebiete mit den Autobahnen zu verbinden und auch die Routen auf nur wenige Straßen zu konzentrieren, wobei aber alle Industriegebiete ausreichend angebunden sind. Verbindungen zwischen den Industriegebieten laufen teilweise über die Autobahnen. Weitere wichtige Punkte,  wie der Lärmschutz und die Luftverschmutzung, wurden berücksichtigt.

Bei unsere Alternative wird der Anlieferverkehr für z.B. Geschäfte, private Lieferungen (Möbel u.a.) sowie Lieferungen für Baustellen ausgenommen und nicht berücksichtigt.

Um die Lkw-Navigation stadtverträglicher zu gestalten, wurde in Zusammenarbeit mit den Kommunen der Metropolregion Ruhr folgendes Projekt ins Leben gerufen:
http://lkw-navigation.metropoleruhr.de/startseite.html

Hier sollte und muss Mönchengladbach beitreten.

Weiterhin sollte an einigen Stellen, wenn die Beschilderungen eindeutig aufgestellt sind, der Hinweis „Navi aus“ erfolgen.

Außerdem sollten Umschlagsgebäude an mehreren Autobahnanschlüssen zum Umladen von 40 to. LKWs auf ca. 7,5 to Elektro-LKWs gebaut werden (z.B. AS Nord, AS Nordpark, AS Wickrath). Es sind ausreichend LKWs auf dem Markt zu kaufen: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Elektro-Nutzfahrzeugen

Diese Elektro-LKWs dürften sich frei in der Stadt bewegen.

Wie kommen wir zu einem vernünftigen LKW-Routennetz in unserer Stadt?

Unsere Idee:
1. Die heutigen LKW-Routen eindeutig und übersichtlich mit rechtzeitigen Vorwegweisern und Gebotsschildern beschildern, sodass ein 40 to LKW-Gast sich daran halten kann, (dies ist heute nicht der Fall, Beispiel Aachener Straße). Schilder aufstellen, entsprechend der heutigen Umweltkennzeichnung.
2. Zählungen der LKWs auf diesen Routen durchführen um ein Mengengerüst zu bekommen, ähnlich der Zählungen im ÖPNV.
3. Umsetzung der nachfolgenden Pläne (Neubaustrecken), wenn es die LKW- Mengen oder der Lärmschutz bzw. Luftreinhalteplan erfordern.
4. Alle Paketdienste müssen ab ca. 2020 auf Elektro-LKWs umgestellt werden. Weitere Dienste sollten dann folgen.

Bitte klicken Sie auf die Bilder, um eine größere Darstellung zu erreichen!

LKW-Routennetz - Bereich Nord

LKW-Routennetz – Bereich Nord

LKW-Routennetz - Bereich Nord-West

LKW-Routennetz – Bereich Nord-West

LKW-Routennetz - Bereich Süd

LKW-Routennetz – Bereich Süd

Regelung der LKW-Routen

Regelung der LKW-Routen

Zwei Neubaustrecken für LKWs

Zwei Neubaustrecken für LKWs

Dritte Neubaustrecke für LKWs

Dritte Neubaustrecke für LKWs

 

 

 

 

Der beste Radweg zwischen Mönchengladbach und Rheydt

Am 10. Juni haben wir Sie nach der optimalen Radwegverbindung zwischen den beiden Stadtzentren Mönchengladbach und Rheydt gefragt.

Hierzu haben wir vier Vorschläge vorgestellt, die Sie bewerten konnten. Das Abstimmungsergebnis möchten wir Ihnen nun vorstellen (bitte zum besseren Lesen auf die Grafik klicken).

Das Ergebnis ist ziemlich eindeutig. Demnach entscheidet sich mehr als die Hälfte der 43 Teilnehmer für folgende Radwegverbindung:

Vorschlag C
Vom Rheydter Markt aus fahren wir über die Bruckneralle und die Richard-Wagner-Straße an der St. Josef Kirche vorbei zur Hofstraße. Dort überqueren wir die Hofstraße an der Fußgängerinsel und fahren gerade aus in die Buscherstaße. Am Ende der Buscherstraße fahren wir durch den Eisenbahntunnel und biegen rechts in die Viktoriastraße ein. Diese folgen wir immer geradeaus bis zur Fliethstraße. Von hier aus können wir in viele unterschiedliche Richtungen weiterfahren (Bahnhof, City …).

Vorschlag C

Es wurde aber auch noch ein weiterer interessanter Vorschlag eingereicht. Diesen möchten wir nicht unter den Teppich kehren und Ihnen hier kurz vorstellen. Bitte schreiben Sie uns Ihre Meinung hierzu über die Kommentarfunktion.

Vorschlag E
Vom Rheydter Markt aus fahren wir über die Bruckneralle und die Richard-Wagner-Straße. Vor der St. Josef Kirche biegen wir links in die Brandenberger Straße ab und folgen rechts dem Siepensteg auf die Rheydter Straße. Hinter dem Eisenbahntunnel biegen wir rechts auf die Viktoriastraße ein. Dieser folgen wir immer geradeaus bis zur Fliethstraße. Von hier aus können wir in viele unterschiedliche Richtungen weiterfahren (Bahnhof, City …). Vorschlag E

Das Ergebnis werden wir an die Mönchengladbacher Stadtplaner / den Mobilitätsbeauftragten weitergeben und bedanken uns für Ihre Mitarbeit.

Offener Brief zur Kommunalwahl

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren der im Stadtrat vertretenen Parteien,

wir möchten Sie ganz herzlich zu Ihrer Wahl beglückwünschen.
Sie haben in einer bewegten Zeit ein schweres und verantwortungsvolles Amt übernommen.

Gleichwohl möchten wir Sie schon jetzt darauf hinweisen, dass wir Ihre verkehrspolitischen Entscheidungen genau verfolgen werden. Wir werden Ihre Entscheidungen daran messen, was Sie uns im Wahlkampf, aber auch auf unserer Podiumsdiskussion am 10. April 2014 und im Nachgang dazu in schriftlicher Form vorgestellt und versprochen haben.

Wir möchten Sie daran erinnern,

  • dass Mönchengladbach dringend ein Radwegenetz braucht;
  • dass ein Mobilitätsbeauftragter endlich Wirklichkeit werden muss;
  • dass eine grundlegende Überarbeitung des Busnetzes nötig ist;
  • dass Bettelampeln abzuschaffen sind;
  • dass an vielen Kreuzungen die Gehwegabsenkungen für Kinderwagen und Rollstühle fehlen;
  • dass die Park & Ride Situation und insgesamt die Übergänge zwischen den verschiedenen Verkehrmitteln verbessert werden müssen.

Bei den verschiedenen Aufgaben bieten wir gerne unsere Mithilfe an. Wir würden uns freuen, wenn Sie mit uns über neue Verkehrskonzepte oder vorhandene Verkehrsprobleme diskutieren. So lassen sich sicher viele vernünftige Lösungen im Kleinen wie im Großen finden.

Die in den letzten Jahren verfolge Autovorrangpolitik ist nicht mehr zeitgemäß, Mönchengladbach braucht eine Verkehrswende.

Für das Aktionsbündnis Verkehrswende

Dirk Rheydt
Martin Asbeck

Optimale Radwegverbindung zwischen Mönchengladbach und Rheydt gesucht

Unsere Stadt besteht bekanntlich aus den beiden Stadtzentren Mönchengladbach und Rheydt. Diese sind für den KFZ-Verkehr zum Beispiel durch die Theodor-Heuss-Straße oder die Rheydter Straße gut mit einander verbunden.

Was ist aber mit dem Radverkehr?

Viele Fahrradfahrer benutzen aus Gewohnheit den Radweg auf der Theodor-Heuss-Straße / Gartenstraße, obwohl dieser in einem sehr schlechten Zustand ist und von vielen Ampeln unterbrochen wird. Dabei bietet sich mit der Richard-Wagner-Straße / Brucknerallee doch eine ruhige und sichere Alternative an. Hier verläuft größtenteils ein Fußweg, der auch von den Radfahrern benutzt werden darf. Da dies aber kein benutzungspflichtiger Radweg ist, kann alternativ auch die wenig befahrene Straße benutzt werden (30er Zone).

Brenzlig wird es allerdings ab der Hofstraße. An dieser Stelle hat man verschiedene Möglichkeiten, zum Berliner Platz zu kommen. Wir wollen von euch wissen, welche die besten Möglichkeit ist.

Unser Aktionspartner, der ADFC Mönchengladbach, hat vier Alternativen ausgearbeitet, welche wir euch gerne vorstellen möchten. Bitte teilt uns über die u. a. Abstimmung mit, welche Verbindung aus eurer Sicht die beste ist. Dabei hat jeder nur eine Stimme, einmal abgegeben kann dies nicht mehr geändert werden!

Durch klicken auf die Karten, werden dieses in voller Größe angezeigt.

Vorschlag A
Vom Rheydter Markt aus fahren wir über die Bruckneralle und die Richard-Wagner-Straße an der St. Josef Kirche vorbei zur Hofstraße. Dort biegen wir nach rechts ab und überqueren die Theodor-Heuss-Straße an beiden Ampeln, um in Richtung Berliner-Platz weiterfahren zu können. Von hier aus können wir in viele unterschiedliche Richtungen weiterfahren (Bahnhof, City …).

Vorschlag A

Vorschlag B
Vom Rheydter Markt aus fahren wir über die Bruckneralle und die Richard-Wagner-Straße an der St. Josef Kirche vorbei zur Hofstraße. Dort überqueren wir die Hofstraße an der Fußgängerinsel und fahren gerade aus in die Buscherstaße. Am Ende der Buscherstraße fahren wir durch den Eisenbahntunnel und biegen rechts in die Viktoriastraße ein. Vor dem Aldi Parkplatz führt uns rechts ein Weg zur Bushaltestelle am Berliner Platz. Von dort aus fahren wir die restlichen 50 Meter als „Geisterfahrer“ zum Berliner Platz. Das Fahren in die entgegengesetzte Richtung müsste an dieser Stelle freigegeben werden. Von hier aus können wir in viele unterschiedliche Richtungen weiterfahren (Bahnhof, City …).

Vorschlag B

Vorschlag C
Vom Rheydter Markt aus fahren wir über die Bruckneralle und die Richard-Wagner-Straße an der St. Josef Kirche vorbei zur Hofstraße. Dort überqueren wir die Hofstraße an der Fußgängerinsel und fahren gerade aus in die Buscherstaße. Am Ende der Buscherstraße fahren wir durch den Eisenbahntunnel und biegen rechts in die Viktoriastraße ein. Diese folgen wir immer geradeaus bis zur Fliethstraße. Von hier aus können wir in viele unterschiedliche Richtungen weiterfahren (Bahnhof, City …).

Vorschlag C

Vorschlag D
Vom Rheydter Markt aus fahren wir über die Bruckneralle und die Richard-Wagner-Straße an der St. Josef Kirche vorbei zur Hofstraße. Dort überqueren wir die Hofstraße an der Fußgängerinsel und fahren gerade aus in die Buscherstaße. Am Ende der Buscherstraße fahren wir vor dem Eisenbahntunnel in die Dessauer Straße (zwischen Eisenbahn und Jugendverkehrsschule). Am Ende des Weges befindet sich eine Treppe, die für den Radverkehr ausgebaut werden müsste. Diese fahren wir runter zur Theodor-Heuss-Straße und fahren die letzten 100 Meter als „Geisterfahrer“ zum Berliner Platz. Das Fahren in die entgegengesetzte Richtung müsste an dieser Stelle freigegeben werden. Von hier aus können wir in viele unterschiedliche Richtungen weiterfahren (Bahnhof, City …).

Vorschlag D

Das Umfrageergebnis fließt mit in die Planung des Mönchengladbacher Knotenpunktnetztes ein und wird an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Sollte keiner dieser Vorschläge Ihrer Vorstellung entsprechen oder es noch andere Möglichkeiten geben, so teilen Sie uns diesen doch bitte als Kommentar zu diesem Artikel mit.


Wir bedanken uns für Ihre Mitarbeit!

Bürger stellen Verkehrsfragen an die Politik

Bei unserer Podiumsdiskussion am 10. April stellten wir den sechs Vertretern der SPD, CDU, FDP, Die LINKE, Bündnis 90/Die Grünen und der FWG allgemeine Fragen zur Verkehrsentwicklung in Mönchengladbach.

Da auf Publikumsfragen nur eingeschränkt eingegangen werden konnte, ließen wir die eingesammelten Fragen im Anschluß von den teilnehmenden Parteien beantworten.

Die Fragen der Gladbacher Bürger beziehen sich größtenteils auf geplante (Bau)vorhaben bzw. aktuelle Verkehrsprobleme in Mönchengladbach. Während die Fragen bei der Podiumsdiskussion noch weitestgehend von allen Parteien gleich beantwortet wurden, läßt sich bei der unabhängigen Befragung feststellen, das es durchaus unterschiedliche Auffassungen zum Thema „Verkehr“ in den verschiedenen Parteien gibt.

Wir möchten dem interessierten Bürger hierdurch die Möglichkeit geben, sich ein Bild zu den verschiedenen Parteien zu machen und ihm somit eine Orientierung für die nächste Kommunalwahl geben.

Hier geht´s zu unserer Befragung

Wie sehen unsere Politiker die Verkehrsentwicklung in Mönchengladbach?

Diese Frage soll sich jeder Teilnehmer am Ende unserer Veranstaltung selber beantworten können.

Unsere Einladung angenommen haben:

  • Ralph Baus (FDP) oder Herbert Hölters (FDP)
  • Torben Schultz (Die Linke)
  • Georg Weber (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Stefan Wimmers (FWG)
  • Hans Wilhelm Reiners (CDU)
  • Felix Heinrichs (SPD)

Die Veranstaltung findet am 10. April um 19 Uhr im Theater Cafe LINOL, Odenkirchener Straße 78, statt.

Wir haben hierzu verschiedene Fragen zu allen Themengebieten (KFZ, Fahrrad, Fußgänger und ÖPNV) vorbereitet und freuen uns zusammen mit Ihnen auf einen spannenden Abend. Einige ausgewählte Fragen aus dem Publikum werden ebenfalls angenommen.

Ihr Aktionsbündis „Verkehrswende Mönchengladbach“

Unser Standpunkt zum Verkehr auf der Hindenburgstrasse

Sicherlich hat die Verkehrssituation in der Fußgängerzone auf der Hindenburgstrasse nur einen kleinen Anteil auf die Verkehrsentwicklung in Mönchengladbach. Und dennoch steht sie symbolisch für die Autovorrangpolitik in unserer Stadt. Ausserdem ist dieses Thema für viele Mönchengladbacher Bürger ein wichtiges Thema. Daher haben wir uns hierzu ebenfalls Gedanken gemacht und wollen unseren Standpunkt hierzu gerne äußern.

Aktuell ist die Fußgängerzone für den Linien- und Anliegerverkehr in beide Richtungen freigegeben. Teilweise dürfen auch Anwohner die Fußgängerzone befahren. Das Fahrradfahren auf der Hindenburgstrasse ist zwischen dem Alten Markt und der Bismarckstrasse verboten, da dies die Busse ausbremst (NEW) bzw. zu unsicher ist (Polizei). Dies wird auch regelmäßig durch die Fahrrad-Staffel der Mönchengladbacher Polizei kontrolliert und geahndet.

Der Busverkehr wurde zur Einweihung der neuen  Hindenburgstraße am 3.11.1973 eingeführt. Die Mönchengladbacher Bürger haben sich daran gewöhnt und können sich nur schwer vorstellen, das sich hieran etwas ändert. Gleichzeitig bemängeln aber auch viele den Lärm und Gestank der dieselbetriebenen Busse und empfinden dies als störend.
Obwohl einige Passanten unachtsam die Busspur queren, ist nach unserer Recherche noch nie ein schwerer Personenunfall in der Fußgängerzone aufgetreten.

Einweihung der Fussgängerzone 1973

Einweihung der Fussgängerzone 1973

Aktuell findet eine Fahrgastbefragung und -zählung statt, deren Ergebnis in den noch zu erstellenden Nahverkehrsplan aber auch in die Planungen der Hindenburgstraße einfließen sollen. Es soll ermittelt werden, wie viele Fahrgäste auf der Hindenburgstrasse ein- bzw. aussteigen, wobei viel interessanter ist, wie viele Fahrgäste einfach nur mit dem Bus durch die Hindenburgstrasse durch fahren, um an ihr Ziel zu kommen (z. B. vom Hbf nach Windberg). Diese Ergebnisse sind u. a. für die Planung der Mönchengladbacher Arcaden (Minto) wichtig. Bis jetzt wurde nur entschieden, das über den neuen Sonnenhaus-Platz eine Fahrspur führen soll.

Ganz ohne Busse, so wie es das City-Management MG gefordert hat, wird es in Zukunft wohl nicht gehen, da die Hindenburgstrasse  eine geförderte ÖPNV-Trasse ist und die Stadt bei einer solchen Entscheidung einen Millionenbetrag zurückzahlen müsste. Auch stellt die steile Fußgängerzone für viele ältere oder körperlich behinderte Menschen eine Barriere dar.

Nach dem Abschluss der Bauarbeiten der Arcaden / des Sonnenhaus Platzes soll die Fußgängerzone nach unseren Informationen komplett asphaltiert werden. Das Kopfsteinpflaster hat sich wieder einmal nicht bewährt, da es gerade von den schweren Bussen aufgerieben wird. Die lockeren Steine stellen heute schon ein großes Risiko für die Fußgänger dar.

Hindenburgstrasse 2014

Nach unserer Auffassung sollten zukünftig weiterhin Busse auf der Hindenburgstraße in beide Richtungen fahren dürfen. Über die Anzahl der Busse wird die aktuelle Befragung entscheiden – vermutlich werden es aber zukünftig weniger sein. Alle überflüssigen Buslinien führen dann zukünftig um die Fußgängerzone herum, was sicherlich den ein oder anderen Autofahrer ärgern wird. Wir sollten hierbei allerdings „die Kirche im Dorf lassen“, da wir über einen Abschnitt von 2/3 km reden (ab Stepgesstrasse, Alter Markt fahren die Busse auch wieder im allgemeinen Straßenverkehr).

Wir sind  gegen einen dieselbetriebenen Busverkehr auf der Hindenburgstraße. Viele Städte setzten bereits heute sogenannte Hybridbusse ein, die dann auf der Hindenburgstrasse mit elektronischem Antrieb wesentlich leiser und geruchsärmer unterwegs wären.

Wichtig ist aus unserer Sicht auch, das die Hindenburgstrasse bei der Überarbeitung des Nahverkehrsplans berücksichtigt wird.

Das Fahrradfahren soll nach unserer Auffassung zukünftig in der Fußgängerzone in beide Richtungen erlaubt sein. Warum soll gerade der Radfahrer vom Befahren der Hindenburgstrasse ausgeschlossen werden, von dem fraglos weniger Behinderung und Gefährdung ausgeht, als von einem Bus oder Kastenwagen?
Schon heute sieht man viele Räder auf der Hindenburgstrasse stehen, da die Leute das Rad zum Einkaufen nutzen. Es ist auch zu beobachten, das einige sich nicht an das Fahrverbot halten und den Berg rauf oder runter fahren. Dabei nehmen sie stets Rücksicht auf die Fußgänger und fahren mit angezogener Bremse. Sicherlich gibt es auch Unbelehrbare, diese findet man aber auch unter den Autofahrern. Daher sollten auch in Zukunft Kontrollen durchgeführt werden und unvernünftige Rad- oder Autofahrer ermahnt werden. Der Radverkehr soll zur Eröffnung des Sonnenhaus-Platzes bzw. mit der Erneuerung der Fahrspur (voraussichtlich 2015) freigegeben werden.

Es sollte eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h für ALLE Verkehrsteilnehmer ( Bus, Auto, Fahrrad) in der Fußgängerzone eingeführt werden. Die Fahrspur benötigt keinen Radfahrsteifen, da sie von allen Verkehrsteilnehmern (Fußgänger, Radfahrer, Bus- und Anlieferverkehr) gleichzeitig genutzt wird. Dabei sollte jeder auf jeden Rücksicht nehmen.

Wir sind davon überzeugt, das unser Konzept die beste Lösung für den Verkehr auf der Hindenburgstraße ist, da dieses zur Zufriedenheit aller Beteiligten führt und die Qualität unserer Fußgängerzone aufwertet. Ein bedarfsgerechter Busverkehr und die Freigabe für Fahrradfahrer führt gleichzeitig zu einer Entlastung oder zumindest zu keiner Verschlechterung des Autoverkehrs in der City.

Verwaltung stellt Ausblick der Verkehrsentwicklung vor

Am gestrigen Abend stellte Herr Clages, Abteilungsleiter Verkehrsplanung, anhand des Modal-Split Verfahrens die Verkehrsentwicklung in Mönchengladbach vor.

Obwohl es eine Parallelveranstaltung gab (Bürgerforum Arkaden Platz), nahmen mehr als 50 interessierte Bürger an der Informationsveranstaltung unseres Aktionsbündnisses teil.

Die Entwicklung der letzten 17 Jahren zeigt einen deutlichen Anstieg des motorisierten Individualverkehrs in unserer Stadt. Im gleichen Zeitraum nahm das Fahrradfahrern und das zu Fuß gehen signifikant ab. Die dadurch entstehenden Probleme (Sicherheit, Luft und Lärm) gilt es zu lösen, zumal die vorgestellte Prognose einen weiteren Anstieg des KFZ Verkehrs voraus sagt.

Modal Split Entwicklung

Auch im direkten Städtevergleich schneidet Mönchengladbach sehr schlecht ab. Während es vergleichbare Städte wie zum Beispiel Krefeld geschafft haben, ihren Fahrradanteil in den letzten Jahren auf 17% zu steigern, entscheiden sich in Mönchengladbach gerade mal 6% für das Fahrrad als regelmäßiges Verkehrsmittel.

Unter den Teilnehmern wurde viel darüber diskutiert, das es auch gut umgesetzte Straßenprojekte in Mönchengladbach gibt (z. B. Aachener Straße, Geneickener Straße), hier es aber oft daran mangelt, die vorgeschriebenen Verkehrsregeln einzuhalten (LKW Verkehr, Geschwindigkeit etc.). An dieser Stelle wurde das Ordnungsamt und die Polizei kritisiert und der Wunsch nach mehr Kontrollen geäussert.

Es wurde der Vorschlag gemacht, ein vergünstigtes „Job-Ticket“ für die etwa 3000 Verwaltungsangestellten einzuführen, um hier mit gutem Beispiel voran zu gehen und Anreize zu schaffen, das Auto auch mal stehen zu lassen.

Während der Veranstaltung wurde deutlich, das in den Schubladen der Verwaltung viele gute Konzepte schlummern, diese aber aufgrund des Geld- und Personalmangels und des politischen Willens häufig nicht umgesetzt werden können.

Unser Aktionsbündnis wird am 10. April die planungspolitischen Sprecher aller Fraktionen zu einer öffentlichen Veranstaltung einladen und die Verkehrskonzepte unserer Politiker hinterfragen. Hierbei wird der Wähler dann die Möglichkeit haben, sich ein Bild von den unterschiedlichen Parteien zu machen.

Erstes Treffen der Arbeitsgruppe „Intelligenter Autoverkehr“

Am Donnerstag, 12.12.2013 traf sich die Arbeitsgruppe Intelligenter Autoverkehr im Restaurant „van Dooren“  am Schillerplatz.

Es wurde ein Verkehrskonzept für die Mönchengladbacher Innenstadt diskutiert.

  • Es sieht eine weiträumige Umfahrung der Innenstadt auf Hohenzollernstraße– Hermann-Piecq-Anlage—Hittastraße—Fliethstraße—Korschenbroicherstraße vor.
  • An dieser U-Strecke müssten für die Besucher der Innenstadt Parkhäuser errichtet werden. Von diesen Parkhäusern aus können Besucher die Innenstadt zu Fuß, mit geliehenen (E-)Fahrrädern oder E-Autos erreichen. Die geliehenen Fahrzeuge können in den heute schon vorhandenen Parkhäusern der Innenstadt abgestellt werden.
  • Die Anwohner im Innenstadtbereich erhalten weiterhin die Erlaubnis zum Befahren dieses Bereichs. Da Parkraumnot herrscht, erhalten die Anlieger Stellplätze in den vorhanden Parkhäusern, so dass diese weiterhin sinnvoll genutzt werden. Außerdem sind die Innenstadtstraßen dann vom ruhenden Verkehr entlastet und können besser als Fahrrad- und Fußgängermagistralen genutzt werden.
  • Auf der Hindenburgstraße sollen nur ein oder zwei Buslinien verkehren, die den Hauptbahnhof und eine zentrale Haltestelle im Bereich Alter Markt/Aachener Straße/Sandradstraße verbinden. Die übrigen Buslinien, die heute die Hindenburgstraße befahren, können über die Steinmetzstraße-Viersener Straße fahren, da hier ja kein Durchgangsverkehr mehr herrscht.

Für die weitere Arbeit sind Treffen im „van Dooren“ geplant.
Interessenten nehmen bitte Kontakt mit uns auf.

Haushaltsplan 2014 – Auswirkungen auf die Verkehrswende

Am 21. November wurde der Haushaltsplan für das kommende Jahr 2014 im Mönchengladbacher Stadtrat beschlossen.

Um die Landeshilfen aus dem Stärkungspakt weiter in Anspruch nehmen zu können, setzt die Stadt den im Haushaltssanierungsplan festgehaltenen strikten Sparkurs fort. Im Haushalt 2014 sind Einsparungen in Höhe von 28,7 Millionen Euro vorgesehen.

Ein heftig diskutierter Punkt war die Finanzierung der sechsten Gesamtschule in unserer Stadt. Hierfür wurden vorerst keine Mittel veranschlagt. Wenn allerdings entschieden ist, wo die Gesamtschule untergebracht werden soll, kann Geld bereit gestellt werden. Das geht, weil es beispielsweise bei den Straßensanierungen einen Sperrvermerk gibt. Das heißt, hier darf zunächst kein Geld ausgegeben werden, damit die Summe für die Gesamtschule genutzt werden kann.

Welche Auswirkungen hat der Haushaltsplan 2014 bzw. der Sperrvermerk nun auf geplante Projekte, die die Verkehrswende in unserer Stadt voranbringen?

  • Die Errichtung einer Fahrradstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach ist demnach nicht davon betroffen. Der Gesamtfinanzierungsbedarf in Höhe von 1.150.000 € (Städt. Eigenanteil 400.000 €) steht weiterhin im Haushaltsplan und hat keinen Sperrvermerk.
  • Die geplanten Kosten in Höhe von 35.000 € (Städt. Eigenanteil 9.500 €) für die geplanten Fahrradboxen am S-Bahn-Haltepunkt MG-Lürrip stehen weiterhin im Haushaltsplan und haben keinen Sperrvermerk.
  • Das Programm zur Verbesserung der Radwege und Schließung der Lücken im Radwegenetz zur Optimierung der Verkehrssituation für Radfahrer im Stadtgebiet wurde mit 184.000 € angesetzt und steht weiterhin im Haushaltsplan ohne Sperrvermerk.
  • Nach unserem Kenntnisstand ist die Stelle des Mobilitätsbeauftragten immer noch ausgeschrieben und im Stellenplan 2014 enthalten.
  • Für einen Rückbau eines Großteils der sogenannten „Bettelampeln“ wurden für die Jahre 2014 bis 2016 Mittel in Höhe von insgesamt 214.500 € eingeplant. Diese Mittel stehen Immer noch im Haushaltsplan. Im Haushaltsplan wurden allerdings zusätzliche Mittel zum Thema „Verkehrsfluss für PKW“ in den Haushalt aufgenommen. Beide Maßnahmen, Wegfall „Bettelampel“ und Verbesserung Verkehrsfluss, könnten in der Umsetzung konkurrieren.

Bei einem Schuldenstand von etwa 1,3 Mrd. Euro und vor dem Hintergrund der notwendigen Sparmaßnahmen durch den Stärkungspakt, können wir sicherlich glücklich sein, das die oben genannten Projekte zumindest im Haushaltsplan 2014 berücksichtigt wurden und keinen Sperrvermerk erhalten haben.

Bei aller Freude sollten wir aber auch nicht vergessen, dass das Budget für die oben genannten Projekte im Vergleich zu den geplanten PKW-Projekten „Rechtsabbieger Theodor-Heuss-Strasse auf Korschenbroicherstrasse (500.000 €)“, „Entlastungsachse Ost (2.293.400 €)“ und „Nordring“ (Erhöhung der Gesamtkosten um 750.000 €) nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Wir werden beobachten, ob die geplanten Mittel auch tatsächlich für die oben genannten Projekte verwendet werden und bei einer starken Abweichung darüber informieren bzw. Gespräche mit der Stadt suchen.