Erstes Treffen der Arbeitsgruppe „Intelligenter Autoverkehr“

Am Donnerstag, 12.12.2013 traf sich die Arbeitsgruppe Intelligenter Autoverkehr im Restaurant „van Dooren“  am Schillerplatz.

Es wurde ein Verkehrskonzept für die Mönchengladbacher Innenstadt diskutiert.

  • Es sieht eine weiträumige Umfahrung der Innenstadt auf Hohenzollernstraße– Hermann-Piecq-Anlage—Hittastraße—Fliethstraße—Korschenbroicherstraße vor.
  • An dieser U-Strecke müssten für die Besucher der Innenstadt Parkhäuser errichtet werden. Von diesen Parkhäusern aus können Besucher die Innenstadt zu Fuß, mit geliehenen (E-)Fahrrädern oder E-Autos erreichen. Die geliehenen Fahrzeuge können in den heute schon vorhandenen Parkhäusern der Innenstadt abgestellt werden.
  • Die Anwohner im Innenstadtbereich erhalten weiterhin die Erlaubnis zum Befahren dieses Bereichs. Da Parkraumnot herrscht, erhalten die Anlieger Stellplätze in den vorhanden Parkhäusern, so dass diese weiterhin sinnvoll genutzt werden. Außerdem sind die Innenstadtstraßen dann vom ruhenden Verkehr entlastet und können besser als Fahrrad- und Fußgängermagistralen genutzt werden.
  • Auf der Hindenburgstraße sollen nur ein oder zwei Buslinien verkehren, die den Hauptbahnhof und eine zentrale Haltestelle im Bereich Alter Markt/Aachener Straße/Sandradstraße verbinden. Die übrigen Buslinien, die heute die Hindenburgstraße befahren, können über die Steinmetzstraße-Viersener Straße fahren, da hier ja kein Durchgangsverkehr mehr herrscht.

Für die weitere Arbeit sind Treffen im „van Dooren“ geplant.
Interessenten nehmen bitte Kontakt mit uns auf.

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3 Gedanken zu „Erstes Treffen der Arbeitsgruppe „Intelligenter Autoverkehr“

  1. Thema: Intelligenter Autoverkehr

    Was bitte ist intelligent daran einen PKW mit Verbrennungsmotor an der Hittastrasse in ein neu zu bauendes Parkhaus gegen Entgeld abzustellen und sodann ebenfalls gegen Entgeld nahe Bismarckstrasse zu parken?

    E-PKW wie auch E-Fahrräder stehen bei identischer Nutzung im identischen, sodann aber teureren, Stau.
    E-Fahrräder radeln/fahren über die gleichen maroden Strassen ( wo kein Fahrradweg ist ) und die obere Hindenburgstrasse ist auch tabu. Müssen geschoben werden.

    Fussgängermagistralen, eine hochtrabende Vokabel für die holprigen Bürgersteige. Der gehbehinderte!! Bürger, welcher zur Innenstadt zum Ärztehaus muss – kein Einzelfall – ist in diesem Stadium vom intelligenten System wohl noch gar nicht bedacht worden.

    Nur so am Rande, nebenbei

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Verkehrskonzept. Wir haben hier nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Konzept beschrieben, die weiteren Inhalte werden noch erarbeitet und demnächst auch veröffentlich. Unser Ziel ist es den Autoverkehr in der Innenstadt massiv zu verringern. Innenhalb der genannten U-Strecke, sollen nach unseren Vorstellungen nur noch die Anwohner, Busse, Taxi und Lieferverkehr und die E-Fahrzeuge, diese aber nur zu den heute schon vorhandenen Parkhäusern, fahren.
      Zu den Gebühren beim Abstellen der Fahrzeuge können wir uns nicht einschalten, da dieses im Gesamtkonzept der Unternehmer liegt. Natürlich haben Sie recht, wenn man in beiden Häusern Gebühren zahlen müsste, wäre es mehr als übertrieben. Wir müssen aber auch die heutigen Parkhausbetreiber berücksichtigen und sie ins Konzept einbeziehen und diese nicht einfach übergehen. Wir wollen, dass diese Unternehmer auch in einer Autoarmen Innenstadt noch überleben können.
      Von den neuen Parkhäusern mit dem E-Bike in die Innenstadt wird dann einfacher sein, da es hier keinen PKW Verkehr und daher auch keinen Stau mehr geben wird. Alle Straßen innerhalb der U-Strecke sind für die E-Bikes frei. Der gesamte Bereich z.B. zwischen Fliethstrasse und Hermann Piecq Anlage einschließlich Bismarckstrasse soll Anwohner-Bereich werden. Weiterhin werden natürlich auch die Radwege innerhalb der gesamten Stadt überplant und beim Neubau oder Änderungen der Straßen sollen diese berücksichtigt werden. Dazu folgen demnächst noch mehr Informationen.
      Zu den holprigen Straßen, Fahrradwegen und Bürgersteigen gebe ich Ihnen auch recht. Ich habe auch schon Probleme die Busspuren der Hindenburgstrasse zu queren, die Rillen sind an vielen Stellen schon tief. Auch hier diskutieren wir zusammen. Wenn Sie dringend etwas kritisieren möchten empfehlen wir Ihnen: http://www.wutpunkte.de. Leider lässt der Haushaltsplan der Stadt nur wenig Spielraum. Wenn wir aber ein neues Verkehrskonzept mit großer Unterstützung erarbeiten und einführen können, werden sich alle neuen Bauvorhaben an dieses Konzept halten und so werden im Laufe der Zeit viele Straßen entsprechend ausgebaut oder zurückgebaut werden. Ohne dieses Verkehrskonzept, könnten viele Projekte zu doppelten Ausgaben führen (z.B. der Ausbau der Breitenbachstrasse). Daher arbeiten wir auch eng mit dem Masterplan zusammen und passen unser Verkehrskonzept an diesen an.
      Arb.Gr. intelligenter Autoverkehr.

  2. @Arb.Gr. intelligenter Autoverkehr,

    zuerst: Danke bezüglich der Resonanz.

    So spannend Verkehrsplanung auch ist, ein bisserl rechnen ist doch nicht minder spannend. Da unser MG bekanntlich noch recht lange pleite ist muss eben mit wenig Geld viel erreicht werden. Man muss umso spitzer rechnen ( und auch unnötige Ausgaben, Doppelausgaben oder gar Prestigebauten verhindern ).

    Nehme ich ihren Gedankenansatz „Ziele“ als Grundlage ( Modal-Split ) rechne bzw. überschlage ich einmal wie folgt.
    Grundstücke + Neubauten für mehrere Parkhäuser entlang des U: XYZ Millionen €
    ( Jedes oder der Verbund muss mindestens selbstragende Wirtschaftlichkeit haben )
    Veranschlagung: 1.000 PKW/h ( Verbrennungsmotor ) zum Zentrum/Std, Verweilzeit 1,5 Std im Zentrum + 30 Min. Wegstrecke hin&zurück. Macht also 2.000 PKW ( Verbrennungsmotor ) einkommend Bedarf.
    Im Modal-Split werden gebraucht ( Delta 12% ):
    1.000 E-PKW. 300 Einsitzer ( E-Twizzy ), 300 Zweisitzer ( E-Smart ) und 400 Familienwagen, 4 Sitzer ( E-iMiev ). Grobe Kosten um 16 Millionen Euro!!!
    240 E-Bikes, stabiler als Baumarktklasse also um 2.000€/St = 480.000€

    Wartungszeiten, Personalkosten, Abschreibung, Besucherspitzen etc alles einmal ausgeblendet sind die Anlaufkosten nur für die gewünschte Fahrzeugflotte.
    Selbst diese übervorsichtige Rechnung zeigt einmal auf über welche Beträge man reden muss um den Zielen einen Schritt näher zu kommen. Wenn Kreditfinanziert ab 4%p/a, noch ne nette Summe obendrauf.

    Die benötigte Summe steigert sich exorbitant da wir ja längst wissen das auch mehr als 1.000 PKW ( Verbrennungsmotor ) das Zentrum á/h zum Ziel haben werden.

    Ob nun MG0,03, eine IG, eine BI oder auch ein Aktionsbündnis ( wie ihr ) da etwas tolles ( gar berechtigt ) wollen: Jeder Euro kann zwar tausendmal umgedreht werden – aber nur einmal ausgegeben! Und MG als Pleitestadt hat derer Euros sehr wenige…..die viel zu viele haben wollen.

    Siehe meine Rechnung oben ( gerne stellen Sie eine Gegenrechnung hier ein!!! ) – dieser Teil eurer Pläne&Ziele ist auf zig Jahre nicht finanzierbar, oder?

    Gruss

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